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Spanien und seine

Hauptstadt Madrid

Geschichte bis 1500

Die ältesten Siedlungsspuren von Menschen in Spanien sind bis zu 1,1 Millionen Jahre alt. Die ersten Spuren des Home sapiens stellen einige Höhlenmalereien dar, die teils über 20.000 Jahre alt sind.

In der Bronzezeit siedelten sich mehrere Völker in Spanien an, wie die Iberer, die Namensgeber der iberischen Halbinsel, die Kelten, aber auch die Perser. Etwa im 8. Jhdt. vor Christus gründeten die Phönizier Handelsniederlassungen in Spanien, darunter auch Cadiz, die älteste Stadt Spaniens. 600 vor Christus gründeten die immer stärker auf die Halbinsel drängenden Kelten die Stadt Malaga. Nach dem ersten Punischen Krieg (264 v. Chr. - 241 v. Chr.) erlangten die Karthager große Teile Spaniens, welche diese jedoch nach dem zweiten Punischen Krieg wieder an Rom abgeben musste. Nach hunderte Jahre langen Kriegen gelang es den Römern später die ganze iberische Halbinsel unter dessen Kontrolle zu bringen.

Nach dem Untergang Roms im 5. Jhdt. drangen viele verschiedene Völker nach Spanien vor, darunter die Germanen oder Westgoten, welche große Teile Spaniens eroberten. Im Mittelalter wurde viel um die Vorherrschaft in Spanien gekämpft. So versuchten auch nochmals die Oströmer Spanien zu erobern, was jedoch nur in kleinen Teilen Andalusiens funktionierte. Im Jahre 711 begann die Eroberung Spaniens durch den Kalifen Al-Walid I. Dadurch siedelten sich viele Araber in Spanien an und der Islam wurde die Religion Spaniens. Das Reich der Mauren, das von Cordoba aus kontrolliert wurde, nannte sich al-Andalus. Auch viele Christen konvertierten in den folgenden Jahrhunderten zum Islam. Die Zeit vom 8. bis 15. Jhdt. wahr jedoch stets auch von der Reconquista (deutsch: Rückeroberung) geprägt. Die verschiedenen noch ansässigen, christlichen Stämme bekämpften während dieser Zeit nicht nur den gemeinsamen Feind, die Araber, sondern auch sich gegenseitig.