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Spanien und seine

Hauptstadt Madrid

Geschichte Madrids

Die ersten Baut im heutigen Stadtgebiet von Madrid stellt eine maurische Burg (alcazar) dar, welche im 9. Jhdt. errichtet wurde und an derselben Stelle stand, an der heute der Königspalast ist. Um diese Burg befand sich noch eine kleine Anlage, welche anfangs magerit, später dann Madschrit genannt wurde. Einige Teile der Stadtmauern aus dieser Zeit sind noch heute vorhanden. 1083 fiel die Stadt in die Hände von Kastilien und wurde katholisch. Im Jahr 1561 verlegte der habsburgische König von Spanien, Philipp II (spanisch: Felipe II), das Parlament (spanisch: Corte) und die Residenz von Toledo nach Madrid und begründete somit den Aufstieg der Stadt. Von nun an war Madrid die Hauptstadt Spaniens und die Habsburger prägten auch das Stadtbild, so ließen sie die Puerta del Sol und die Plaza Mayor errichten. Madrid war nach dem Ende der Herrschaft der Habsburger 1700 mehrmals von Portugiesen, Engländern und Franzosen zu Beginn des 18. und 19. Jhdt. mehrere Jahre besetzt. Die Franzosen ließen sogar ganze Stadtteile niederbrennen. Mitte des 19. Jhdt. wütete in Madrid eine Choleraepedemie und die Karlistenkriege. Madrid war von 1939 bis 1975 die Hauptstadt des Nationalisten Francisco Franco, wessen Diktatur auch di Stadt prägte. Nach seinem Tod leitete König Juan Carlos I. die Demokratisierung ein. 1981 gab es in der Stadt einen Putschversuch. Danach endete jedoch die politsch unsichere Lage in Spanien und Madrid. Am 11.3.2004 wurde die Stadt von Terroranschlägen auf Nahverkehrszüge erschüttert, durch den 191 Menschen getötet wurden.