Spanien und seine
Hauptstadt Madrid
Wirtschaft Spaniens
Nach dem Ende der Diktatur 1975 und dem Betritt zur Europäischen Gemeinschaft 1986 kam es in Spanien zu einem stetigen Wachstum. Es gibt einige auch international erfolgreiche Unternehmen wie Iberia, Endesa oder Telefonica. Die spanische Volkswirtschaft ist nach Angaben der Weltbank die neuntgrößte der Welt und die fünftgrößte Europas. Das Wachstum betrug 2007 noch 3,8% und war somit wesentlich höher als in den meisten europäischen Staaten.
Nach der Finanzkrise und dem Platzen der Immobilienblase 2007 wurde, die von der Baubranche gestützte Wirtschaft in Spanien tief erschüttert. Es kam vielerorts zu Baustopps und leer stehende Häuser, die Arbeitslosenquote stieg auf gut 17% (zum Vergleich: in Deutschland sind es knapp 9%). Auch die Banken befinden sich auf Grund der Immobilienkrise in finanziellen Schwierigkeiten.
Spanien ist das zweitbeliebteste Urlaubsziel und wird jähtlich von etwa 7% aller Urlauber angesteuert. Die Einnahmen durch Tourismus belaufen sich schätzungsweise auf etwa 35 Milliarden Euro. Dabei besuchen die meisten Touristen Katalonien, die Balearen oder Andalusien.